Das E-Commerce boomt und Online-Shops gibt es reichlich. Zudem kommen immer neue Stores hinzu, da das Business viele Unternehmen reizt und ein gutes Start-up Projekt darstellt. Doch die Konkurrenz ist groß, auch aufgrund der großen Anzahl an Stores im Internet. Umso wichtiger ist es daher, den Erfolg und die Probleme des Shops so genau wie möglich zu analysieren. Dabei kommen unter anderem auch Key Performance Indicators (KPIs) zum Einsatz. Die besten fünf dieser KPIs stellen wir Ihnen im folgenden Text kurz vor.

Was sind Key Performance Indikatoren?

Als Key Performance Indicator bezeichnet man verschiedene Schlüsselfaktoren oder Funktionen eines Online-Shops, die maßgeblich für seinen Erfolg von Bedeutung und daher für den Betrieb extrem wichtig sind. Das sind bestimmte Informationen, die Aufschluss über den Verkauf, über Probleme, etc. geben und so helfen, den Shop nicht nur erfolgreich zu machen, sondern auch Schwierigkeiten und Stärken des E-Commerce zu erkennen. Jeder, der ein erfolgreiches E-Business im Internet betreiben möchte, sollte sich mit den wichtigsten KPIs auseinandersetzen und diese regelmäßig kontrollieren und natürlich bei Bedarf ggf. nachbessern.

Die Top-5 Key Performance Indicators in 2018

Im Folgenden stellen wir Ihnen nun die unserer Meinung nach fünf wichtigsten KPIs für Ihren Online-Shop im Jahre 2018 vor. Sie sollen Ihnen zeigen, worauf es sich lohnt besonders zu achten und Ihnen einen Überblick darüber verschaffen, welche KPIs es überhaupt gibt. Die Liste ist jedoch natürlich keinesfalls komplett.

Top-1: Umsatz und Gewinn

Dieser KPI ist wenig überraschend. Einer der wichtigsten und besten Faktoren um zu schauen, wie erfolgreich ein E-Commerce ist, sind natürlich Umsatz und Gewinn. Diese Zahlen sind eindeutige Aussagen über de Erfolg oder eben auch den Misserfolg. Umsatz und Gewinn machen daher den wichtigsten KPI aus und sollten natürlich stets beobachtet werden.

Top-2: Durchschnittlicher Warenkorbwert (WK)

Ein weiterer wichtiger Wert unter den KPIs ist der durchschnittliche Wert des Warenkorbs. Er ermöglicht eine relativ gute Aussage darüber, wie viel bzw. für welchen Wert Ihre Kunden im Durchschnitt einkaufen. Liegt der WK KPI bei 100 Euro, dann kaufen Ihre Kunden bei Ihnen durchschnittlich in der Höhe von 100 Euro pro Warenkorb ein. Ein höherer WK bedeutet auch mehr Umsätze, sodass es unter Umständen sinnvoll sein kann diesen zu steigern. Das geht zum Beispiel durch Kombipakete und Bundles oder durch Sonderaktionen (Kaufen Sie Artikel A und Sie bekommen Artikel B 10% günstiger, etc.).

Top-3: Stornos und Retouren

Stornos oder Retouren sind für einen Onlineshop negativ. Sie bedeuten, dass der Kunde eine Bestellung storniert bzw. wieder zurückgegeben hat. Ein Verlust beim Umsatz ist die Folge. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, stets genaue Informationen darüber zu erhalten, wie viele Retouren und Stornos es im Shop gibt. Anschließend kann man anhand der Informationen der Ursache auf den Grund gehen und so dafür Sorge tragen, dass es in der Zukunft zu weniger Stornos und Retouren kommt. So hält sich der Verlust in Grenzen, auch wenn Stornos und Retouren sich natürlich nie komplett verhindern lassen.

Top-4: Conversion-Rate

Die Conversion-Rate bezeichnet die Zahl der Besucher, die eine Bestellung abschließen und somit zu zahlenden Kunden konvertiert werden. Dieser KPI ist besonders wichtig, da er Aufschluss darüber gibt, wie viele Besucher auch tatsächlich zu Kunden werden und wer Ihre Webseite ohne einen Einkauf zu tätigen wieder verlässt. Diese Information ist wichtig für den Umsatz. Eine Analyse der Conversion-Rate hilft Ihnen dabei, Probleme zu finden, die dazu führen, dass der Besucher nicht bei Ihnen einkauft. Anschließend können Sie daran arbeiten, die Conversion-Rate zu verbessern, indem Sie etwa den Bestellvorgang vereinfachen, neue Zahlungsmethoden implementieren oder Ihren Besuchern interessante Angebote bieten, etc. Natürlich ist es niemals möglich, jeden Besucher auch in einen Kunden zu konvertieren.

Top-5: Die Abbruchrate beim Checkout

Neben der Conversion-Rate ist auch die Abbruchrate beim Checkout ein wichtiger KPI. Die beschäftigt sich mit Besuchern, die zwar eine Kaufentscheidung getroffen haben, den Kauf aber vor dessen erfolgreichen Abschluss wieder abgebrochen haben. Für Online-Shops ist dies besonders ärgerlich, da ein bereits sicherer Kunde im letzten Moment abgesprungen ist. Hier ist eine genaue Analyse der Ursachen wichtig. Häufig stecken Fehler, ein komplizierter Checkout, versteckte Kosten, fehlende Zahlungsoptionen, usw. dahinter. Mit den Informationen, die Sie durch die Analyse der KPI erhalten, sind Sie in der Lage, dem Problem entgegenzuwirken und können so in der Zukunft die Abbruchrate reduzieren. Genauso wenig wie sich alle Besucher zu Kunden konvertieren lassen, lassen sich jedoch auch Abbrüche nicht zu 100% verhindern.

Fazit und Zusammenfassung

Damit schließen wir die Beschreibung der fünf wichtigsten KPI für Online-Shops im Jahre 2018 ab. Natürlich gibt es noch zahlreiche zusätzliche Key Performance Indicators und die oben genannten Punkte sind sicherlich auch keine große Überraschung für die meisten Shopbetreiber. Sie helfen Ihnen dennoch dabei, sich die wichtigsten Punkte vor Augen zu halten. Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe mit Ihrem Online-Shop benötigen, dann stehen Ihnen unsere Mitarbeiter von Shopboostr, als professionelle E-Commerce Agentur in München und Berlin natürlich gerne zur Verfügung.

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